Kindgerecht, frei, ohne Zwang. Meine Werte in der Kitafotografie

24. Okt. 2025 | Fotoshooting | 0 Kommentare

Warum Lachen bei mir nie erzwungen wird und was echte Freude vor der Kamera bedeutet

“Lächeln doch mal! Für deine Mama!”, immer wieder höre ich genau diese Worte, wenn Kinder fotografiert werden. Doch ist ein Lächeln nötig, um echte Freude zu zeigen? Für mich geht es in der Kitafotografie nicht um perfekte Posen, sondern um die echten Momente. Um Kinder, die sich frei fühlen dürfen. Nur dann entstehen ehrliche Bilder.

Mein Ziel ist es, echte Momente festzuhalten, in denen Kinder sich sicher und gesehen fühlen. Denn nur dann entstehen natürliche, wertvolle Erinnerungen. Für Eltern, für die Kita, für später.

Was bedeutet kindgerechte Kitafotografie überhaupt?

Für mich heißt kindgerecht: stressfrei, spielerisch und vor allem ohne Zwang!

Kinder müssen bei mir nicht “funktionieren”, sie dürfen einfach sie selbst sein. Ich gebe ihnen Raum, Zeit und Vertrauen. Denn so können echte Emotionen entstehen. Manchmal sitze ich auch einfach daneben und beobachte.

Bei mir gibt es, anders als bei der klassischen Kitafotografie, keine Kulisse, keine Blitzlichter, kein “Bitte mal lächeln!”-Momente. Stattdessen begleite ich die Kinder in ihrem Kitaalltag. Beim Spielen, Entdecken, Lachen und manchmal auch Träumen.

Was Kinder wirklich brauchen, um echte Bilder entstehen zu lassen.

Ich nutze keine Tricks, um Kinderfotos entstehen zu lassen, sondern Vertrauen. Ich beginne nie sofort mit der Kamera. Ich lasse Zeit, bis das Kind bereit ist. 

Manche Kinder toben gleich drauf los, andere brauchen Abstand und für mich ist beides richtig. Ich respektiere jedes Tempo, jede Stimmung. Denn Kinder zeigen sich nur dann ehrlich, wenn sie sich sicher fühlen.

Ein Junge wollte zu Beginn keine Fotos machen. Ich habe ihn einfach spielen lassen. Später war es für ihn total okay und hat ihm sogar richtig Spaß gemacht. Und genau das war der schönste Moment des Tages.

Meine Werte hinter der Kamera

Wenn ich fotografiere, ist das für mich nicht einfach nur ein Beruf. Ich bin mit Herz und Seele dabei. Respektiere, habe Geduld und echtes Interesse an all den kleinen Persönlichkeiten vor meiner Kamera.

Vertrauen & Sicherheit

Jedes Kind darf bei mir ankommen. Ich fotografiere nicht sofort drauf los. Ich beobachte und baue Vertrauen auf. Erst wenn das Kind bereit ist, entstehen die schönsten Fotos.

Freiraum & Selbstbestimmung

Kein Posen, kein künstliches Lächeln, kein “Lach mal in die Kamera!” Das machen die Kinder von ganz allein und wenn ich ihnen Zeit gebe, auch voller Freude. Sie dürfen entscheiden, wo sie spielen, was sie mir alles zeigen wollen. Und ich liebe es, wenn die Kinder lachen, weil sie gerade mit mir wirklich Spaß haben, nicht, weil jemand es verlangt hat.

Respekt & Achtsamkeit

Jedes Kind ist anders. Das eine ist laut, ein Anderes leise. Eines neugierig oder zurückhaltend. Ich nehme mir für jedes Kind die Zeit, die es braucht, um es so zu sehen, wie es ist.

Und manchmal entsteht das schönste Foto, wenn das Kind einfach still in sich versunken ist.

Freude & Leichtigkeit

Echtes Lachen passiert, wenn Kinder sich sicher fühlen. Diese Freude kann man nicht künstlich erzeugen, man darf sie nur einfangen, wenn sie da ist. 

Genau das ist für mich das Herz meiner Arbeit.

“Manchmal ist der schönste Moment der, in dem gar kein Foto geplant war.” – Nadine Klippstein

Wie ein Kinderfototag bei mir abläuft.

Mein großes Ziel ist es, dass für alle der Fototag angenehm ist. Für die Kinder, die Erzieher:innen und die Eltern.

Ich komme frühzeitig in den Kindergarten. Stelle mich nicht nur der Kitaleitung und den Erzieher:innen vor, sondern ich nehme vor allem schon einmal Kontakt mit den Kindern auf. Ich stehe nicht plötzlich da und fotografiere sie!

Ich baue kein Studio auf, keinen Blitz. Da bin nur ich , meine Kamera und natürliches Licht.

Es dürfen die Kinder beginnen, die Lust haben und sich von sich aus trauen. Dann bin ich mit ihnen im Kitagelände unterwegs. Genau da, wo sie am liebsten sind. Rutsche. Schaukel. Klettergerüst. Die Kinder zeigen mir, was ihnen am meisten Spaß macht.

Was Eltern und Erzieher:innen sagen

Solche Feedbacks bedeuten mir viel, weil es zeigt: Bei mir dürfen Kinder echt sein und das sieht und spürt man!

Warum diese Haltung wichtig ist.

Wenn Kinder erleben, dass sie nichts leisten müssen, um gesehen zu werden, dann entsteht etwas Wertvolles: Selbstvertrauen.

Und wenn Eltern ihre Kinder so sehen, wie sie wirklich sind: wild, verträumt, echt, dann werden Fotos zu Erinnerungen fürs Herz.

Bei mir gibt es keine Tränen, sondern mehr Leichtigkeit.

Genau darum geht es mir. Um Bilder, die sich nach Kindheit anfühlen.

Fazit: Mein Warum!

Ich selbst bin Mama von drei wundervollen Kindern und weiß, wie schnell Zeit vergeht. Kinder werden so schnell groß. Ich wünsche mir, dass jedes Kind Fotos bekommt, die zeigen: “Ich darf so sein, wie ich bin.”

Du möchtest, dass auch in eurer Kita echte, kindgerechte Erinnerungen entstehen?

Lies hier, wie ich mit Kitas zusammenarbeite und was Eltern und Erzieher:innen über unsere Fototage sagen.

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